Leitungen und Armaturen schützen
Schmutz- und Rostpartikel können Ventile, Dichtungen und Armaturen beeinträchtigen oder verklemmen.
Ein Hauswasserfilter – auch Trinkwasserfilter genannt – wird unmittelbar hinter der Wasserzähleranlage in die Hausinstallation eingebaut. Seine Aufgabe ist es, feste Fremdpartikel aus dem Trinkwasser zurückzuhalten, bevor sie in Rohrleitungen, Armaturen und angeschlossene Geräte gelangen.
Nach den anerkannten Regeln der Technik gehört ein mechanischer Filter unmittelbar hinter die Wasserzähleranlage. Er hält Feststoffe zurück, die in die Hausinstallation eingetragen werden können.
Schmutz- und Rostpartikel können Ventile, Dichtungen und Armaturen beeinträchtigen oder verklemmen.
Druckminderer, Durchlauferhitzer, Waschmaschinen und andere angeschlossene Geräte reagieren empfindlich auf Fremdpartikel.
Feststoffe können Korrosionsvorgänge begünstigen und mechanische Bauteile beeinträchtigen.
Der Filter verbessert nicht die chemische Zusammensetzung des Trinkwassers und verändert auch nicht die Wasserhärte. Er hält feste Partikel zurück.
Ein Filter schützt nur dann zuverlässig, wenn er regelmäßig kontrolliert wird. Rückspülbare Filter werden nach Herstellerangaben gespült. Bei nicht rückspülbaren Filtern wird der Filtereinsatz gewechselt. Der DVGW nennt für mechanische Filter mindestens einen halbjährlichen Kontroll- und Wartungsrhythmus.
Kurz gesagt: Ein Hauswasserfilter schützt die Trinkwasserinstallation vor eingetragenen Feststoffpartikeln. Wichtig ist nicht nur, dass ein Filter vorhanden ist, sondern auch, dass er sauber und funktionsfähig bleibt.